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Wie bestimmt man Qualität? – die Expertisierung

Um die Qualität eines geschliffenen Diamanten festzustellen bzw Diamanten miteinander vergleichen zu können, braucht es Gutachten. Diese Gutachten (Expertisen) werden anhand international festgesetzter Kriterien von gemmologischen Instituten erstellt. International anerkannt gibt es insgesamt nur drei Labore weltweit: das IGI (International gemological institute) und der HRD (Hoge Raad voor Diamant) mit Sitz in Antwerpen, Belgien, sowie das GIA (Gemological institute of America) in Karlsberg, Amerika.

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Diese Institute arbeiten unabhängig von den Händlern und haften 20 Jahre lang für die auf den Expertisen gemachten Angaben.

Das GIA ist am bekanntesten und war verantwortlich für die Einführung der Methodologie zur Bestimmung von Reinheit und Farbqualität der Diamanten (die 4 C´s). Der HRD, europäisches Gegenstück zum GIA, stellt rechtsverbindliche Expertisen aus, welche insbesondere in Europa sowie Fernost weithin gebräuchlich sind. Mit den Herkunftszertifikaten des IGI kann sich der Besitzer eines Diamanten mit besagter Expertise sicher sein, dass sein Stein aus verantwortungsvollem Abbau und direkt vom Ursprungsland in den internationalen Handel gelangt ist.

Ein Schwerpunkt der Wissenschaft der Gemmologie liegt auf der Forschung bzgl Methoden und Technologien, echte Diamanten von nachbehandelten und synthetischen Steinen zu unterscheiden. Letztere gibt es spätestens, seitdem im 18.Jahrhundert der Strassstein erfunden wurde.Imitationen haben ihre Existenzberechtigung, jedoch steht außer Frage, dass diese im internationalen Diamanthandel keinen Platz haben und genauestens geprüft werden sollte, was dem Käufer als Wertanlage dargeboten wird.

Die 4 C´s – Berwertungskriterien für Diamanten

Anhand der sog. 4 C´s, eingeführt durch das GIA, wird diese Überprüfung seit 1970 nach internationalem Standard und mittels allgemein gültiger Terminologie durchgeführt.

Carat – Das Gewicht

Das erste C steht für Carat, die Gewichtseinheit für Edelsteine. Der Wert und somit der Preis steigen exponentiell mit dem Karatgewicht. Daher ist ein zweikarätiger Diamant bei gleicher Qualität stets wertvoller als zwei Einkaräter.

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Clarity – Reinheit

Das zweite C, die  Clarity, beschreibt die Reinheit des Diamanten. Als lupenrein bezeichnet man einen Stein, wenn  bei 10facher Vergrößerung unter der Lupe weder Einschlüsse noch innere Merkmale zu sehen sind. Lupenreine Steine sind sehr selten. Einschlüsse und Merkmale – zB Sprünge oder Spannrisse – können behandelt werden. Solche Behandlungen mindern jedoch den Wert des Steines und müssen angegeben werden.

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Color – Die Farbe

Das dritte C steht für Color, die Farbe des weissen Diamanten. Von reinem hochfeinen Weiß bis hin zu intensiv gefärbten Steinen lässt das Farbspektrum der Edelsteine keine Wünsche offen.

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Cut – Der Schliff

Das vierte C steht für den Cut.  Der Schliff des Diamanten, trifft eine Aussage über die Qualität der Verarbeitung, nicht etwa über die Form des Kristalls. Auch wenn der Stein selbst das Licht bricht, verleiht erst der perfekte Schliff dem Diamanten die erwünschte Brillianz. Dabei wird streng nach internationalen Richtlinien gearbeitet und genauestens auf das Verhältnis von Größe zu Gewicht, die Politur sowie die Symmetrie der Facetten geachtet.

Die Gesamtheit der farbigen Reflexionen macht schließlich das berühmte unwiderstehliche Feuer des Diamanten aus. Neben der Qualität des Schliffs sind Diamanten auch in verschiedenen Schliffformen zu erwerben.

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