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Was ist ein Diamant und wie entsteht er?

Diamanten sind Kristalle aus nahezu einem einzigen chemischen Element, dem Kohlenstoff, einem der Grundbausteine des Universums. Die Kristalle wurden unter extremer Hitze und Druck in 150 und mehr Kilometern Tiefe unter der Erdoberfläche gebildet. Durch Vulkantätigkeit gelangten sie in die Erdkruste und wurden dort in Erze, die sog. Kimberliten oder Lamproiten, eingelagert.

In der Tat enthält nur ca. jedes hunderte Kimberlitvorkommen Diamanten. Hinzu kommt, dass diese nicht gleichmäßig im Erdmantel verteilt sind. Je älter bzw kälter Erdmantel und -kruste, desto größer ist die Fundwahrscheinlichkeit. Im Zeitalter der Alchimie tauchte zum ersten Mal der Begriff der “Diamantenerde” auf. Damit wurde impliziert, dass weder Behandlungen mit Säuren noch mit Basen dem Mineral etwas anhaben konnten.

Eigenschaften von Diamanten

eigenschaften-von-diamantenDie heute geförderten Diamanten entstanden vor bis zu 3000 Millionen Jahren. Man geht davon aus, dass der Diamant den Menschen überdauern wird, was plausibel wird, betrachtet man die Eigenschaften der Kristalle. Diamanten gibt es nicht nur auf der Erde, auch in der Tiefe des Weltraums, zB in Überbleibseln von Meteoriten, konnten Mikro- und Nanodiamanten nachgewiesen werden.In etwa fünf Milliarden Jahren wird unsere Sonne zusammenschrumpfen und als sog. “Weißer Zwerg” zu einem Diamant-Stern werden. Aber nicht nur in der Eigenschaft seiner Zeitlosigkeit beeindruckt uns das Edelmetall.

Seine Struktur, bestehend aus einem äußerst dicht gepackten Gitter aus Kohlenstoffatomen, ist extrem fest und schlägt sich in der Härte des Diamanten nieder. Nach Mohs´scher Skala das härteste bekannte Mineral überhaupt, hat der Diamant eine unabdingbar große Rolle in der industriellen Revolution gespielt. Schleifen bzw schneiden kann man einen Diamanten nur mit seinesgleichen. Die geordnete Struktur der Diamantkristalle bedingt, dass der Diamant sauber auseinanderbricht, sofern man ihn in Wuchsrichtung des Kristallgitters spaltet. Ein Schlag entgegen der Wuchsrichtung jedoch sprengt den Stein in Splitter und Staub.

Förderländer

Diamanten kommen an den unterschiedlichsten Orten vor – in der Arktis, der Wüste, am Meeresgrund. In mehr als 35 Ländern wurden seit Beginn des 20. Jahrhunderts Diamanten entdeckt, in 25 davon findet seitdem systematisch der Abbau statt. Dennoch stammen ca 80 Prozent aller geförderten Rohdiamanten aus insgesamt nur sechs Regionen: Südafrika, Namibia, Angola, Botswana, Kanada und der Russischen Föderation.

Als “Pipeline” bezeichnet man den Weg vom Bergwerk bis zum Verbraucher. Die Rohdiamanten werden international geschliffen, gehandelt oder eingelagert. Die Pipeline endet in der Herstellung sowie dem Handel von Schmuck, wobei die United States mit etwa der Hälfte des weltweiten Schmuckverkaufs den Löwenanteil ausmachen.

diamanten-foerderlaenderTel Aviv und Antwerpen – zu Besuch in den Handelszentren der Welt

In den Handelszentren werden die importierten Diamanten auf 26 speziellen Diamantenbörsen unter mehreren tausend anerkannten Händlern angeboten. Jede einzelne Börse ist Teil der World Federation of Diamond Bourses (WFDB), eine seit 1947 bestehenden Organisation, die Handelsbörsen mit allgemein gültigen Handelspraktiken bereitstellt.

Zwei der fünf großen Handelszentren, Antwerpen und Tel Aviv, sollen hier erwähnt werden. Die Ursprünge des belgischen Antwerpens als Diamanthandelszentrum reichen bis in das 15.Jahrhundert zurück,  und wenngleich der Zweite Weltkrieg die Diamantenindustrie stark in Mitleidenschaft zog, schaffte es DeBeers, den Wiederaufbau des Zentrums in Antwerpen zu finanzieren und sich damit die Exklusivrechte an der Diamantenproduktion des Kongo zu sichern. Antwerpen wurde zum weltweit größten Handelszentrum für Rohdiamanten, und diese Stellung hält es bis zum heutigen Tag.

Als Zentrum des Diamantenhandels und des Sachverstandes in Bezug auf alles, was diese multinationale Industrie betrifft, bietet es Arbeitsplätze für über 30´000 Menschen, sodass im Jahre 2007 ein Umschlag von 439 Millionen Karat Diamanten verzeichnet werden konnte. Förderer des Gewerbes ist das Antwerp World Diamond Centre (AWDC), ehemals Diamond High Council oder Hoher Rat der Diamanten (HRD) genannt. Im Jahre 1948, zusammen mit der isrealischen Staatsgründung, begann Tel Avivs Aufstieg zu einem der größten Handels- bzw Schleifzentrum der Welt.

Als weltgrößter Diamantenfabrikant verzeichnete die in Israel ansässige Le Leviev Group 2007 einen Diamantenimport in Höhe von 4,558 Milliarden, der Export belief sich auf 7,076 Milliarden. Der “Trading Floor”, die “Handelsmeile” in der israelischen Diamantenbörse in Ramat-Gan, gilt als einer größten und elegantesten auf der ganzen Welt.

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